ACHD

Auferstehung Christi und Heilige Dreifaltigkeit

Sonntagsimpulse

Impuls vom 26. April

Liebe Gemeinde,

für heute stehen zwei Evangelien zur Auswahl. Das erste Evangelium erzählt von den Jüngern, die auf dem Weg nach Emmaus waren und dem Auferstandenen begegnet sind (Lk 24,13-35). Das zweite Evangelium erzählt von der Begegnung der fischenden Jüngern mit dem Auferstandenen am See Tiberias (Joh 21, 1-14). Ich entschied mich für die Emmausjünger. Diese Bibelstelle ist uns allen gut bekannt und wird von Vielen sehr geliebt. Sie wird oft am Ostermontag vorgelesen und regt stark zum Nachdenken an…

Zwei Jünger Jesu waren am Ostersonntag unterwegs nach Emmaus, ein Dorf das „60 Stadien“ von Jerusalem entfernt ist. 60 Stadien sind circa 11 km, also ein Fußweg von ungefähr zwei Stunden. Während sie liefen, waren sie im Gespräch über die Ereignisse der vergangenen Tage. Und dann passierte das Unerwartete: „[…] während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus selbst hinzu und ging mit ihnen. Doch ihre Augen waren gehalten, sodass sie ihn nicht erkannten.“ (Lk 24, 15-16)

Als „der Fremde“ sie nach dem Inhalt ihres Gesprächs fragte, fingen die zwei Jünger an über Jesus aus Nazaret, seine Worte, Taten und seine Kreuzigung zu erzählen. Darüber wie die Jünger sich zum Beginn dieser Begegnung fühlten, steht wenig in der Bibel. Konkret wurde lediglich geschrieben, dass sie TRAURIG stehen blieben (siehe Lk 24, 17). Außerdem schimmern beim weiteren Lesen die VERLORENE HOFFNUNG (siehe Lk 24, 20-21) und das GROSSE UNVERSTÄNDNIS, die VERUNSICHERUNG (siehe Lk 24, 22-24) durch. Mehr Details dazu gibt es nicht.

Unwillkürlich frage ich mich wie es ihnen sonst ging, mit welchen Gefühlen, unter den gegebenen Umständen, sie sich auseinandersetzen mussten? Vielleicht fühlten sie tiefe Traurigkeit, Verlust, Trauer, Enttäuschung, Hoffnungslosigkeit… oder vielleicht konnten sie sogar das Gefühl haben, den Boden unter den Füßen zu verlieren… Denn Jesus war ihre Hoffnung! Und nach damaligem Verständnis, war es so, dass jemand, der einen schändlichen Tod, wie den Kreuzestod erlitt, von Gott verlassen sein musste! Demzufolge konnte Jesus nicht der ersehnte Messias sein… Der Messias sollte Israel erlösen und nicht am Kreuz sterben! Und wie wenn all das nicht schmerzlich und verwirrend genug gewesen wäre, war da noch das leere Grab…

Musste nicht der Christus das erleiden und so in seine Herrlichkeit gelangen?“ (Lk 24, 26) ist die Frage, die „der Fremde“ stellt. Mit anderen Worten: musste nicht all das passieren? Und er, „der Fremde“, der unerkannte Jesus, geht weiterhin den Weg mit den Zwei… Er geht mit und erläutert die Schrift, bis sie in Emmaus ankommen. So erscheint der Auferstandene ihnen: mitten in ihrem Alltag! Mitten in ihrem Schmerz, Trauer, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit! Er ist da, mitten unter ihnen, obwohl sie es erstmal gar nicht merken, dass er es ist… Und so sind sie zu Dritt unterwegs: Jesus und die zwei Jünger.

In Emmaus angekommen, fällt den Jüngern der Abschied schwer: „Bleibe bei uns; denn es wird Abend, der Tag hat sich schon geneigt!“ (Lk 24, 29) Und Jesus bleibt. Er bleibt und bricht mit ihnen das Brot… Und da, beim Brechen des Brotes, gehen ihnen die Augen auf und sie erkennen, dass „der Fremde“ Jesus ist…

Jesus ist plötzlich weg, aber die Begegnung mit ihm hat Folgen: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück […]“(Lk 24, 32-33) Das Leben bekommt wieder seinen Raum! Hoffnung und Freude erfüllen die Herzen! Dynamik kommt ins Spiel: ein weiterer zweistündiger Fußmarsch wird spontan, ohne Zögern, in Kauf genommen. Die Jünger sind beflügelt und möchten die freudige Botschaft den Elf weitergeben. Sie tun es und werden erneut, hier in Jerusalem mit der Aussage beschenkt: „Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen!“ (Lk 24, 34)

Welche Fragen, welche Sätze könnten wir für uns aus dem heutigen Evangelium mitnehmen?

Brannte nicht unser Herz in uns?“ Wann stellen wir uns diese Frage? Wann brennt unser Herz für Jesus? Was hilft uns seine Nähe in unserem Alltag, in unserem Leben zu spüren?

Der Herr ist wirklich auferstanden!“ Wann teilen wir mit anderen diese frohe Botschaft? Glauben wir voller Herzen daran? Haben wir diesen Satz verinnerlich? Was für Folgen hat er für unseren Alltag, für unsere Leben? Was für Folgen hat dieser Glaubenssatz für uns Christen in der jetzigen verwirrenden, herausfordernden, unsicheren, dunklen Zeit?

All diese Fragen kann man nicht auf die Schnelle beantworten. Aber es lohnt sich, sich mit ihnen zu beschäftigen. Denn sie können uns helfen den Auferstandenen auf dem gemeinsamen Weg zu erkennen, so wie die Emmausjünger es taten. Was wir aber auf die Schnelle machen könnten: drei Worte aus dem heutigen Evangelium in unser Herz schließen und als Gebet zu dem Auferstandenen Jesus Christus immer wieder sagen:

BLEIBE BEI UNS!!!“

Amen

In Verbundenheit
Ihre, Eure Gemeindereferentin, Cristina Becker


Impuls vom 19. April

Liebe Gemeinde,

heute ist, wie jedes Jahr, die Stelle aus dem Johannes-Evangelium (Joh 20, 19-31) dran, die von der Begegnung der Jünger mit dem Auferstandenen und das Zweifeln von Thomas  erzählt. Thomas ist nämlich nicht dabei, als der auferstandene Jesus in der Mitte der Jünger erscheint, die sich aus Angst hinter verschlossenen Türen versammeln. Er ist nicht dabei, als Jesus den Jüngern sagt: „Friede sei mit euch!“ Er ist nicht dabei als Jesus ihnen seine Hände und seine Seite zeigt… Er ist nicht dabei und er glaubt nicht den Anderen, dass sie den Herrn gesehen haben…

„Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“ Wir kennen diese Aussage von Thomas ziemlich gut, denn wir hören sie Jahr für Jahr am 2. Ostersonntag, der Sonntag der Barmherzigkeit. Und wenn wir ehrlich sind, können wir uns wahrscheinlich Jahr für Jahr gut hineinversetzen in die Haut von Thomas… Denn ist es nicht viel, viel schwieriger an die Auferstehung Jesu Christi zu glauben, wenn man ihn physisch, persönlich nicht so treffen kann wie die Jünger es taten?

Doch es ist schwieriger… Und doch tun wir es! Wir glauben an die Auferstehung Jesu Christi. Das bezeugen wir auch jedes Mal wenn wir das Glaubensbekenntnis zusammen beten. Wir glauben, auch wenn zwischen den damaligen Ereignissen und unserer Gegenwart fast 2000 Jahre vergangen sind. Wir glauben, auch wenn wir nicht mit den Jüngern seine Hände und seine Seite sehen konnten. Wir glauben, weil wir mit diesem Glauben beschenkt wurden! Wir glauben, denn wir begegnen heute immer wieder dem Auferstandenen in unseren Gebeten, beim Lesen des Neuen Testaments, in unseren Mitmenschen, in der physischen oder geistigen Heiligen Kommunion…

Thomas ist acht Tage nach der Begegnung der Jünger mit dem Auferstandenen, Jesus selbst begegnet. Er durfte Jesus persönlich sehen, hören, berühren… Und er glaubte: „Mein Herr und mein Gott!“ Jesu Antwort darauf war: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ Wie tröstlich! Da sind wir mit gemeint…

Liebe Schwestern und Brüder,

ich vermute, dass  es Euch, Ihnen ähnlich geht wie mir… Manchmal ist der Glaube stark, ich fühle mich dem Auferstandenen sehr nahe… Ich bin erfüllt von Frieden, Liebe, Dankbarkeit…

Andermal bin ich voller Zweifel, wie Thomas…  Doch ich vertraue darauf, dass ER da ist, ob ich seine Nähe spüre oder nicht… Er ist da sowohl wenn ich voller Hoffnung voran schreite, als auch wenn ich zögerlich und langsam einen Schritt nach dem anderen wage… Ich möchte an dieser Stelle einen kurzen Abschnitt aus dem diesjährigen Laacher Messbuch mitgeben, was mich selbst sehr berührt hat: „Glaube und leben können bzw. besser leben können, das gehört zusammen. Und schon manch einer hat das einem anderen gesagt: Ohne meinen Glauben hätte ich das nicht geschafft. Der Thomas in uns aber muss immer wieder beruhigt werden und gibt erst da Ruhe, wo der Herr selbst zu ihm redet – inwendig. Und sagt: Ich weiß, wie dir zumute ist.“

Liebe Gemeinde, 

an diesem Sonntag wollte ich meinen Impuls kurz halten und dafür die verschickten Fürbitten in den Mittelpunkt stellen. Denn ich wollte nicht lediglich ein Teelicht pro Fürbitte in der Kirche anzünden, sondern ich wollte sie alle anonym zusammentragen, aufschreiben, aufnehmen, sodass wir in Gemeinschaft, miteinander verbunden für diese verschiedenen Anliegen beten können. Leider hat keine einzige Fürbitte den Weg zu mir gefunden… Deswegen entschied ich mich, das was mich heute berührt und beschäftigt in einem Gebet zusammenzutragen und Euch, Sie zuhause einzuladen es mitzubeten. Es kann mit einem eigenen freien Gebet oder mit einem „Vater unser“, einem „Gegrüßet seist du Maria“, ein „Glaubensbekenntnis“ oder anderes Gebet, dass persönlichen Halt gibt, ergänzt werden:

Auferstandener Jesus Christus,

ich würde dir gerne so vieles sagen, 

aber ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll…

Wir erleben eine Zeit, mit der niemand von uns Vorerfahrung hat…

Wir entdecken neue Schätze,

aber wir erfahren Tag für Tag unsere Grenzen,

sowohl als menschliche Gemeinschaft,

als auch als einzelne Personen.

Pläne wurden auf den Kopf gestellt,

der Morgen ist gar nicht planbar,

Freizeitangebote bleiben auf der Strecke,

neue Herausforderungen als Familie sind zu bewältigen,

finanzielle Unsicherheit beschäftigt viele, 

existentielle Fragen machen sich breit…

Sonntagsgottesdienste in der Kirche bleiben weg… 

der physische Abstand zu geliebten Menschen tut weh…

Viele sind einsam,

viele haben Angst,

viele wissen nicht wie es weitergehen soll…

Wir sind unsicher und immer wieder überfordert….

Hilf uns, all das anzunehmen,

anzunehmen, dass die Situation ist, wie sie ist,

anzunehmen unsere Hilflosigkeit

und eingeschränkte Freiheit… 

Hilf uns, die gewonnenen Schätze in den Mittelpunkt zu stellen:

 mehr Zeit in der Familie,

mehr Zeit füreinander,

keine Hektik,

kreative Ideen um Verbundenheit miteinander zu leben,

neue und alte Wege den Kontakt zu pflegen,

Digitale und Fernsehgottesdienste,

spirituelle Impulse anderer Art,

gelebte Solidarität,

das Bewusstsein, das nichts selbstverständlich ist,

das Neuschätzen von all dem was wir normalerweise haben…

Und hilf uns jeden Tag neu zu spüren, 

dass du uns mit all dem nicht allein lässt

sondern mittrauerst, mitleidest,

aber dich auch mitfreust

und vor allem mitgehst!

Amen

In Verbundenheit 

Ihre, Eure Gemeindereferentin, Cristina Becker


Osterimpuls vom 12.4.2020

Liebe Jugendliche, liebe Junge Erwachsene,

im Mittelpunkt meines Osterimpulses, steht ein Bild, eine Karikatur.

Es ist ein Bild das provoziert… und verschiedene Gefühle und Gedanken in einem auslöst… Was löst in dir aus? Kopfschütteln? Empörung? Ein Schmunzeln? Lautes Lachen? Traurigkeit? Zustimmung mit Blick auf die jetzige Situation? Oder vielleicht etwas ganz anderes?

So oder so, dieses Bild löst in einem etwas aus… In den folgenden Zeilen möchte ich euch mitteilen, was dieses Bild in mir auslöst… Als ich Ende März diese Karikatur in What’s-App gesehen habe, musste ich Schmunzeln… Ich mag schwarzen Humor… Doch das Bild ließ mich in den letzten Wochen nicht los. Denn es hat nicht nur ein Schmunzeln aus meinem Herzen rausgelockt…

Passt dieses Bild nicht perfekt in die jetzige Zeit, wenn Großeltern nicht besucht werden können, keine Familientreffen möglich sind, Treffen mit Freunden nur zur Zweit, im Abstand zueinander stattfinden können, Schule ausfällt, Home Office dran ist und gewohnte Freizeitbeschäftigungen wegfallen? NEIN! Es passt definitiv nicht! Denn Jesus ist der Christus – gestern, heute und in Ewigkeit! Er ist auferstanden! Er hat den Tod besiegt und dadurch uns allen die Brücke zu Gott geschlagen! Deswegen kein Virus der Welt, keine Ausgangsperre kann IHN im Grab halten! Lasst uns zuhause, aber im Herzen verbunden denjenigen feiern, der gesagt hat: „Ich bin die Auferstehung und das Leben.“ (Joh 11, 25 a)

In diesem Sinne wünsche ich Euch gesegnete, hoffnungserfüllte Osterfeiertage im Kreise eurer Familie und per Social Media, in Gedanken und im Herzen miteinander verbunden! 😉

Eure Gemeindereferentin,
Cristina Becker


Impuls vom 5. April

Liebe Gemeinde,

heute ist der 4. Sonntag, an dem wir auf der Suche sind nach alternativen Möglichkeiten, um Sonntagsgottesdienst zu feiern… Wahnsinn!!! Wenn jemand mir Anfang des Jahres gesagt hätte, dass es so kommt, hätte ich gedacht: „Ein schlechter Scherz!“ Anfang März erzählte meine Cousine, die in der Lombardei lebt, dass in Italien die Gottesdienste verboten sind. Da dachte ich mir: „Krass! Die armen Italiener! So etwas haben sie bestimmt noch nie erlebt…“ Zwei Wochen später war es auch hier in Deutschland soweit… Keine öffentliche Gottesdienste! Offene Kirchen nur für das persönliche Gebet!

Heute ist der 4. Sonntag ohne gewohnte Gottessdienstversammlung… ohne Küster*in… Messdiener*innen… ohne Diakon… ohne Lektor*in… ohne Organist*in… ohne Kantor*in… ohne Kommunionhelfer*in, ohne gewohnte, bekannte, liebgewonnene Gesichter… ohne das Hören des schönen oder schrägen Tons des Sitznachbars beim Mitsingen der Gottesloblieder… ohne die strahlenden Gesichter der großen und kleinen Kinder… ohne gemeinsames Beten und Singen, ohne „Vater unser“, ohne die Heilige Kommunion, ohne… ohne… ohne… Vieles was sonst selbstverständlich war, vermissen wir nun…

Heute ist der 4. Sonntag ohne unsere „live“ Mitfeiern der Heiligen Messe… Ich persönlich bin sehr dankbar für die verschiedenen Gottesdienste, die man digital oder am Fernseher mitfeiern darf. Sie stärken mich von Woche zu Woche. Ich bin auch sehr dankbar für die vielen Zeichen der Verbundenheit als Glaubensgemeinschaft, die uns ermutigen und zeigen wollen: „Du bist nicht allein!“ Ich bin dankbar für die täglichen Gottesdienste, die jeder Priester für seine Gemeinde feiert. Ich bin dankbar für die vielen kreativen Impulse für Große und Kleine, die zeigen: „Wir können trotz physischer Ferne unseren Glauben gemeinsam leben!“

All diese Gedanken begleiten mich an dem 4. Sonntag, der anders ist… Der 4. Sonntag: Palmsonntag… Ich sehe vor meinen inneren Augen den Schulhof der Georg-Büchner-Schule. Ich sehe lächelnde Messdiener*innen, die Buchszweige (oder andere grüne Zweige) an uns verteilen, die Zeichen des Lebens und des Sieges über den Tod sind. Ich sehe Kinder, unter ihnen viele Kommunionkinder die neugierig oder schüchtern beobachten was passiert. Ich sehe viele Menschen mit ihren Palmsonntagszweigen und ihren Liederblätter in der Hand. Ich sehe die Ikone von Pfarrer Blumers mit dem auf der Eselin reitenden Jesus. Ich höre den Gesang. Ich höre das Palmsonntagsevangelium (Mt 21, 1-11). Ich höre den Ruf „Hosanna!“ Ich sehe die Menschenmenge, in der Groß und Klein sich auf den Weg zu der Kirche Auferstehung Christi macht…

Ich möchte an dieser Stelle diese innere Reise zu dem Passionsweg Jesu nicht weiterführen. Ich lade Sie, euch alle dazu ein, ganz bewusst einen kurzen, intensiven Blick auf den Einzug Jesu in Jerusalem zu werfen. Ein einziges Mal ließ sich Jesus von der Menschenmenge richtig feiern. Ein einziges Mal ließ er sich mit Palmzweigen begrüßen. Ein einziges Mal ließ er es zu, dass Menschen ihm einen „Teppich aus Gewändern“ zu Füßen legen. Ein einziges Mal ließ sich Jesus wie ein König feiern. Und doch setzte er ein klares Zeichen, dass sein Königreich nicht von dieser Welt sei: er reitet auf einer Eselin und nicht auf einem Pferd in Jerusalem ein. Dieses eine Mal wird Jesus als Sohn Davids (das bedeutet als Messias) akklamiert. Die Menschenmenge preist Gott dafür.

Heute können wir nicht wie gewohnt mit Palmsonntagsritualen den Einzug Jesu als Messias, als der Auserwählte Gottes, als Retter mitfeiern. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass er der Messias ist. Auch heute. Auch jetzt. Auch wenn wir bereits zum vierten Mal sonntags zuhause Gottesdienst feiern müssen. Auch wenn so viel Leid, Kummer, Angst, Wut, Verzweiflung in uns und um uns herum ist! Trotz all dem und gerade jetzt sollen wir nicht vergessen, dass wir an Jesus als Messias glauben. Lasst uns unsere Herzen für Ihn Öffnen und dem Sohn Davids Einzug gewähren:

Hosanna, hosanna, hosanna in der Höhe!
Hosanna, hosanna, hosanna in der Höhe!
Du bist König und Herr,
Du regierst mit Macht,
Deine Herrlichkeit ist offenbar.
Hosanna in der Höhe!
Ehre, Ehre, dem König aller Könige!
Ehre, Ehre, dem König aller Könige!
Hoch erhaben bist du,
Herr, wir jubeln dir zu,
Du bist König und Majestät.
Hosanna in der Höhe!

(Carl Tuttle, Helga König© 1985 Shadow Spring Music)

Ich wünsche Ihnen/ euch allen und Ihren/ Euren Lieben, trotz den ungewöhnlichen Umständen einen segensreichen Palmsonntag!

In Verbundenheit,
Ihre, eure Gemeindereferentin,
Cristina Becker

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